Betreuung beim Trauerfall

AB Kirche Brig - 1

Abschied nehmen
Dass – wie Seneca meinte - der Tod seinen Schrecken verliert, wenn man nur genug über ihn nachdenkt, ist als Gedanke zwar trostreich, scheitert aber oftmals an der Wirklichkeit. Selbst wenn – wie etwa bei schwerer Krankheit - der Tod eines Nächsten nicht gänzlich unerwartet kommt, so trifft er uns doch immer aus dem Hinterhalt, und immer mit ungeahnter Wucht. Auf die Trauer kann man sich nicht oder nur sehr schwer vorbereiten, sie überfällt uns in schwarzen, turmhohen Wellen, die uns zuweilen zu ersticken drohen – vor allem, wenn ein nahestehender Mensch brutal aus dem Leben gerissen wird. Dass sich die Hinterbliebenen in einem Moment, in dem sie oftmals einen jedes Vorstellungsvermögen übersteigenden Schmerz aushalten müssen, auch noch um allerlei Bestattungsformalitäten und Botengänge kümmern sollten, ist kaum zumutbar. Dazu sind wir, ist der Bestattungsdienstleister ja da: Um den Hinterbliebenen  kompetent, zuvorkommend und mit dem nötigen Feingefühl all das abzunehmen, was sie am Ausleben ihrer Trauer behindert – und um ihnen gegebenenfalls Alternativen anzubieten, die ihnen das endgültige Abschiednehmen leichter machen.

 

Taufkapelle

Trauernde entscheiden mit
Trost kann ein mit den innigsten Gedanken in den Sarg gelegter Gegenstand sein, der für den geliebten Menschen zu Lebzeiten von Bedeutung war; Trost kann auch die persönliche Mithilfe beim Ankleiden des Verstorbenen vermitteln. Kann, muss aber nicht; unser Anliegen ist es, dem Trauernden auf Wunsch Möglichkeiten zur Erleichterung seines Leids zu bieten. Starre Abläufe verunmöglichen oftmals, den überwältigenden Gefühlen der Trauer, der Ohnmacht und der Hilflosigkeit, aber auch der Liebe und des Trennungsschmerzes individuell Ausdruck zu geben. Darum – im Wissen, wie wichtig der persönliche Abschied ist  – räumen wir den Wünschen der Hinterbliebenen so viel Platz ein, wie es die Regeln und Vorschriften überhaupt zulassen. Nach diesem Grundsatz können die Trauernden in unseren geschmackvoll gestalteten „Räumen der Trauer“ am offenen Sarg in aller Ruhe und im kleinen Rahmen Abschied nehmen, und zwar zu jeder Tages- und Nachtzeit. Auch beim Verfassen von schriftlichen Druckerzeugnissen wie Todesanzeige, Leidzirkular oder Danksagung überlassen wir den Trauernden auf Wunsch gern freie Hand, freilich nicht ohne ihnen unsere fachliche Unterstützung zuzusichern.

Alles aus einer Hand
Dass wir rund um die Uhr da sind und den Verstorbenen vom Ort des Hinschieds in unseren Bestattungsdienst überführen, scheint uns müssig zu erwähnen -  das versteht sich in unserem Beruf von selbst. Unser Anliegen ist es, den Hinterbliebenen ein Paket an gebündelten Diensten zu bieten, das einen reibungslosen Ablauf der Bestattung mitsamt aller Vorbereitungen und Nachbearbeitungen gewährleistet. Dabei werden – wenn möglich – sowohl die Wünsche des Verstorbenen als auch jene der Trauernden berücksichtigt. In der Absicht, möglichst schnell und effizient direkten Zugang zu allen notwendigen Diensten rund um eine Bestattung zu erhalten, hat unser Vater André Lambrigger vor etlichen Jahren schon einen betriebseigenen Blumenladen an der Viktoriastrasse in Brig gegründet, der nun von seiner Tochter Ruth Werlen-Lambrigger geführt wird. Aus dem gleichen Grund verfügen wir mittlerweile über eine eigene Trauerdruckerei, wo wir rasch und fachgerecht Druckerzeugnisse wie Trauerkarten und Danksagungen selbst herstellen können.

Rufen Sie uns an. Wir kommen zu Ihnen oder beraten Sie gerne in unseren Büros in Visp 027 946 25 25,
Brig-Glis 027 923 20 40 und Naters 027 922 45 45
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